4. das lange warten

Mai 22, 2011 3 Kommentare

5 Tage nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus, habe ich zum ersten Mal dort wieder angerufen um nachzuhören ob schon der Befund der histologischen Untersuchung vorliegt. Obwohl ich keinerlei Gedanken an Krebs verschwendet habe und absolut davon ausgegangen bin, das es sich um etwas gutartiges handelt, war ich vor dem Anruf doch sehr nervös und aufgeregt. Aus meinem Umfeld konnte keiner so richtig verstehen, wie ich das so locker sehen konnte und alle gingen eher von etwas Schlimmen aus. Beim ersten Anruf, habe ich allerdings nicht viel neues erfahren, es wurde mir nur gesagt, das die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind und noch weitere Tests und Färbungen an meinem Lymphknoten durchgeführt werden müssten. O.k. also weiter warten. Nach drei Tagen, habe ich wieder ziemlich nervös dort angerufen und dieses Mal wurde mir gesagt, das es noch nichts neues gibt, ich könnte aber ruhig alle drei Tage anrufen um zu schauen, ob sich etwas getan hat. O.k. also noch weiter warten. Um mich herum wurden alle immer aufgeregter und nervöser, wobei ich weiterhin locker blieb und das ganze positiv sah.

Aufatmen, doch kein Krebs ?

Als ich nochmal angerufen hatte ( zum dritten Mal bereits), hatte ich einen anderen Arzt in der Leitung der mir erzählte das ein Zwischenbericht eingegangen ist, Weiterlesen …

3. OP

Einen Tag vor dem OP Termin musste ich nochmal ins Krankenhaus um die üblichen Formalitäten  wie Anmeldung, Blutentnahme, Narkosegespräch zu erledigen. Zudem wurden noch CT Aufnahmen vom Brust und Bauch Bereich durchgeführt. Dabei habe ich auch zum ersten Mal Kontrastmittel gespritzt bekommen. Wenn dieses in die Venen gespritzt wird, wird es direkt unglaublich warm von innen, so dass man für einen kurzen Moment meint, in die Hose gepinkelt zu haben. Danach konnte ich wieder nach hause gehen. Da es mir sehr wichtig war zu wissen ob man auf dem CT sieht ob schon irgendwelche Organe befallen sind, habe ich die Ärztin gebeten mich abends anzurufen und mir das Ergebnis der CT Aufnahmen mitzuteilen. Nachdem ich abends 3 mal im Krankenhaus angerufen haben, hat sie mich zurückgerufen und mir mitgeteilt das im Bauch- und Brustbereich nichts negatives zu sehen war. Dadurch war ich sehr erleichtert und konnte die für den nächsten Tag anstehende OP in Angriff nehmen. Weiterlesen …

2. gehen Sie vom schlimmsten aus

Mai 8, 2011 3 Kommentare

Nach dem Hausarzt Besuch mit Ultraschall, machte ich mich einen Tag später auf den Weg zur Uniklinik, um in der dortigen Hautklinik mal die Fachleute draufschauen zu lassen. Ich vermutete noch immer, wie auch der Hautarzt einen Scheißendrüsenabzess. Nach ca. 2h warten, warf dann mal einer relativ junger Assistenzarzt einen Blick drauf und bat mich direkt zum Ultraschall.  Auf meine Frage, was er den meint was das sei, hatte er keine Antwort und verwies mich an die Oberärztin. Weiterlesen …

1. Morbus Hodgkin, wie alles anfing

Mitte Februar hatte ich im Spiegel eine größere Schwellung unter meiner rechten Achsel entdeckt und mir aber erst einmal nichts weiter dabei gedacht. Da ich gelegentlich Schweißdrüsenabzesse (Akne Inversa) unter den Achseln habe, bin ich auch diesesmal davon ausgegangen, das es sich um so etwas handelt. was mich allerdings etwas verwunderte war, das die Schwellung überhaupt nicht rot (also entzündet ) war und auch nicht schmerzhaft. Nach ca. 2 Wochen, die Schwellung wurde immer größer und hatte die Ausmaße eines größeren Hühnereis, bin ich dann zum Hautarzt. Dieser untersuchte mich und war auch ein wenig überrascht, das ich trotz der enormen Größe keinerlei Schmerzen hatte. Er ging von einer Schweißdrüsenschwellung aus und verordnete mir Antibiotika sowie eine Zinksalbe. Ich sollte aber noch zum Hausarzt eine Ultraschall Untersuchung machen lassen.

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